2022 - Boßelverein Spohle

 Boßelverein Spohle
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2022

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15.06.2022
Dreimal Gold für die Heinens

Die Jugendlichen des Klootschießer Landesverbands Oldenburg haben am Wochenende bei den Landesmeisterschaften im Straßenboßeln in Rosenberg klasse Leistungen gezeigt. Beeindruckend war die Ausbeute der Geschwister Heinen aus Spohle. Sie freuten sich über drei Goldmedaillen.
EM-Fahrer Aaron Heinen zeigte mit der Eisenkugel eine herausragende Leistung, der Spohler gewann mit 1366 Metern und hatte einen Vorsprung von mehr als 300 Metern vor dem Silbermedaillengewinner. Platz drei ging an Keven Specht aus Hollwege mit 1047 Metern. Das zweite Heinen-Gold gewann Helen bei den B-Juniorinnen in der Eisen-Kategorie. Ihre 868 Meter waren das beste Ergebnis des Tages. Jubeln durfte auch Lilli Heinen bei den E-Juniorinnen. Sie warf die Holzkugel 809 Meter weit und landete damit klar vor Vereinskollegin Mia Gerdes (704) auf Rang eins.
Die A-Jugendliche Neele Haschen aus Petersfeld gewann mit 1108 Metern den Wettbewerb mit der Holzkugel. Mit der Gummikugel schnappte sich Deike Kuhlmann aus Grünenkamp die Goldmedaille mit 1163 Metern. Dahinter platzierten sich Laura Folkens aus Spohle (1125 m) und Laura Ehlers aus Torsholt (1098 m). Landesmeisterin mit der Eisenkugel wurde Imke Hiljegerdes aus Halsbek mit 1028 Metern. Platz drei belegte Kira Baumann aus Westerloy (785 m). In der C-Jugend siegte Gesa Hiljegerdes aus Halsbek mit einer Weite von 1381 Meter mit der Gummikugel.
In der männlichen Jugend A gewann Dominik Köster aus Langendamm/Dangastermoor mit 1267 Metern die Goldmedaille mit der Holzkugel. Er verwies Jelle Langerenken aus Spohle (1233 m) und Max Röben aus Bohlenbergerfeld (1104 m) auf die Plätze. Im Eisenwerfen der B-Junioren setzte sich Janes Bargmann aus Rosenberg mit 944 Metern im Duell mit Renke Weber (Jeddeloh, 933 m) durch.
Der C-Jugendliche Jannes Haschen aus Petersfeld war im Gummikugelwettbewerb mit 1112 Metern nicht zu schlagen. Den Titel in der D-Jugend gewann Jonte Oeltjenbruns aus Torsholt (960 m/Gummi). Landesmeister in der E-Jugend wurde Enno Jacobs aus Torsholt (874 m).

14.05.2022
Erfolgreiche Spohler Boßeler- Versammlung blickt auf 2021 zurück

Der Boßelverein Spohle blickte jetzt in der Mitgliederversammlung auf das Jahr 2021 zurück. Der 1. Vorsitzende Pascal Müller zeigt sich mit dem Verlauf durchaus zufrieden. Besonders lobend erwähnte er die Landesmeistertitel der weiblichen E-Jugend sowie der Männer V Mannschaft, die auch FKV-Meister wurden. Nach der Corona-Pause freut man sich, dass die Planungen für das Dorffest gestartet werden können.
Bei den anstehenden Wahlen wurden alle Ämter in ihren Positionen bestätigt:
1. Vorsitzender Pascal Müller
2. Vorsitzender Henning Heinen
1. Jugendwartin Mareike Langerenken
2. Jugendwartin Kira Müller
Kassenwart Claus Eilers
Passwart Andre Harbers
Internetwart Matthias Carstens-Schröder
Schriftwartin und Pressewartin Jacqueline Logemann

Ergebnisse Landesmeisterschaften
Bei den Landesmeisterschaften in Astederfeld und Bredehorn erzielten die Spohler Boßler-innen diese Ergebnisse:
Weibl. Jugend A: 3. Platz
männl. Jugend A: 3. Platz
männl. Jugend D: 4. Platz
weibl. Jugend E: 1. Platz und damit Landesmeister!
Männer 2: 2. Platz
Männer 5: 1. Platz und damit Landesmeister!

14.05.2022
Spannung vor EM-Start steigt im FKV-Kader

In Westerstede fand das Abschlusstraining und die Einkleidung der Aktiven für die Europameisterschaft der Friesensportler statt. Dabei formulierten die FKV-Verantwortlichen auch die Ziele für die Titelkämpfe in Schleswig-Holstein.
Knapp zwei Wochen vor dem Beginn der Europameisterschaften der Friesensportler in Schleswig-Holstein (26. bis 29. Mai) steigt die Spannung beim 63-köpfigen Team des Friesischen Klootschießerverbands (FKV). „Jede Werferin und jeder Werfer wird sein Bestes geben“, versprach der FKV-Vorsitzende Helfried Goetz beim letzten gemeinsamen Training in Westerstede vor den Titelkämpfen in Eiderstedt und Dithmarschen.
Goetz verwies auf die gute Stimmung im Team und einen tollen Kader, der sich wieder aus den besten Aktiven der Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland zusammensetzt. „Wir wollen als Team Spaß haben, uns gegenseitig unterstützen und gut präsentieren“, erklärte der FKV-Vorsitzende. Mit einem gelungenen Auftritt wolle man zudem Lust auf die kommende Heim-EM 2024 in Neuharlingersiel wecken und damit potenzielle Teilnehmer von morgen motivieren.
Als größter der fünf an der EM teilnehmenden Verbände ist der FKV stets ein Mitfavorit nicht nur auf Einzelmedaillen beim internationalen Kräftemessen. „Wir wollen den Henkelpott für den erfolgreichsten Verband in unserem Besitz halten“, legte FKV-Geschäftsführer Peter Brauer die Messlatte hoch.
Starke Konkurrenz ist allerdings vorhanden: von den Iren vor allem in deren Spezialdisziplin, dem Straßenboßeln mit der Eisenkugel, von den Niederländern insbesondere beim Feldkampf mit der Hollandkugel und von den gastgebenden Schleswig-Holsteinern speziell im Standkampf mit der Klootkugel.
Letztere triumphierten in der EM-Historie zwar erst einmal im Klootschießen, als sie 1996 das FKV-Team besiegen konnten. Auf heimischem Geläuf dürften die Schleswig-Holsteiner aber noch motivierter nach der EM-Krone in dieser Disziplin greifen. Derweil wollen die Friesensportler aus Italien für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Beim Abschlusstraining des FKV-Trosses in Westerstede klärte der Zweite Vorsitzende Jan-Dirk Vogts die Aktiven noch mal über das spezielle Regelwerk und die genauen Abläufe bei der EM auf. Zudem wurden die Sportlerinnen und Sportler dank der Unterstützung durch den langjährigen Sponsor Edeka mit neuen Trikots und Trainingsanzügen ausgestattet.

12.04.2022
Spohler Routiniers feiern dritten Titel in Serie

Die Spohler setzten auf einen kleinen Heimvorteil. Ansonsten gaben die Ostfriesen in den meisten Duellen erneut den Ton an.

Bei den Mannschaftsmeisterschaften der Straßenboßeler sammelten die Teams aus Ostfriesland wieder die meisten Goldmedaillen ein. Die Titelkämpfe des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV) zwischen den oldenburgischen und ostfriesischen Landesmeister fanden auf acht verschiedenen Strecken in den Kreisverbänden Leer, Aurich und Friedeburg statt.

Spohle holen Hattrick
Aus dem Ammerland konnte nur eine Mannschaft jubeln. Die Männer V aus Spohle setzten sich deutlich mit fünf Schoet Vorsprung gegen Großheide durch. Für die Ammerländer war es mit identischer Besetzung nach 2018 und 2019 der dritte Titel in Serie. „Die Straße kam uns entgegen. Das war die Original-Heimstrecke von uns in Lehe“, sagte Spohles Heinrich Siemen mit einem Lachen: „Nach zwei Durchgängen haben wir schon mit zwei Schoet geführt. Auf der gesamten Strecke ist uns nur ein kleiner Fehler unterlaufen.“
Bild: Die Männer V aus Spohle um Hajo Wilken (von links), Horst Lammers, Heinrich Siemen, Friedhelm Hemken, Betreuer Helmut Rüdebusch und Manfred Oetjen.

LEISTUNGSGEFÄLLE
Erich Kuhlmann, Boßelwart des Friesischen Klootschießerverbands und Spielleiter des Landesverbands Oldenburg, hatte große Leistungsunterschiede zwischen den Teams der beiden Landesverbände wahrgenommen. „Das Frauenboßeln wird beherrscht von den Ostfriesen“, sagte er. Die Seniorinnen der Ostfriesen seien durchschnittlich vier Wurf besser gewesen.
In den Altersklassen Männer II und III würden die Ostfriesen dank ihrer Wettkämpfe in den Ligen konstanter und mit mehr Druck geworfen. Dagegen hätten die Oldenburger in den Klassen Männer IV und V gezeigt, „dass sie nicht nur mithalten, sondern gewinnen können“. Er appelliert an die Oldenburger: „Geht boßeln, nicht nur zu den Wettkämpfen, sondern auch zum Training – auch im Team untereinander. Werft auch mal gegen ostfriesische Mannschaften.“

19 Titelträger
In 19 verschiedenen Alters- und Juniorenklassen wurden die Titel ausgespielt. Jedoch konnten nur 17 Duelle stattfinden. Aus dem KLV Oldenburg wurden in zwei Altersklassen keine Mannschaften gemeldet. So nahmen die Teams Schirumer-Leegmoor (Frauen IV) und Blomberg (weibliche Jugend F) kampflos die Wanderplaketten entgegen. Insgesamt gingen in allen Altersklassen inklusive der Männer- und Frauen-Hauptklasse 17 der 21 Titel an die Ostfriesen.

Scheps früh hinten
Bei den Männern II kam es zur Neuauflage vom 2019er-Finale zwischen Reepsholt und Westerscheps. Wie schon vor drei Jahren ging der Titel nach Reepsholt. Schon zur Wende lagen die Ammerländer deutlich zurück. „Wir hatten keine Chance mit dieser Form. Jeder von uns hätte 100 Prozent mehr werfen müssen, um gegenzuhalten“, gab der Westerschepser Vereinsvorsitzende Axel Kasper zu. Am Ende unterlagen die Ammerländer mit 15 Schoet.

Ostfriesinnen jubeln
Bei den Frauen gingen alle Mannschaften aus Oldenburg leer aus. Bei den Frauen II setzte sich Reepsholt gegen Schweinebrück durch, bei den Frauen III gewann Theener gegen Reitland.

02.04.2022
BOßELVEREIN SPOHLE BLICKT ZURÜCK
Mannschaften sind mit dem Saisonverlauf zufrieden

Der BV Spohle blickt auf eine gute Saison zurück. Drei Frauenmannschaften, vier Herrenmannschaften und zwei Jugendmannschaften nahmen an den Punktspielen teil. Die erste Männermannschaft startete in der Landesliga, der höchsten möglichen Liga und zeigte über den Verlauf der Saison eine souveräne Leistung, die sie am Ende auf einem guten 4. Platz der Tabelle stehen ließ. Die erste Frauenmannschaft startete ebenfalls in der Landesliga. Dieses Jahr hatte das Team allerdings einige Ausfälle zu ersetzten und tat sich im Verlauf der Saison schwer. Am letzten Wettkampftag musste in Reitland ein Sieg her, um den Klassenerhalt zu schaffen. Leider gelang dies dem jungen Team nicht, sodass die 1. Frauenmannschaft vom BV Spohle nun in die Bezirksliga abgestiegen ist. Bei der 2. Männermannschaft, wie auch bei der 2. Frauenmannschaft, lief es gut in diesem Jahr. Beide Mannschaften präsentierten sich in guter Form und sicherten sich einen Platz im Tabellenmittelfeld. Ähnlich sieht es bei der 3. Männermannschaft aus. Hier steht noch ein Wettkampf aus, allerdings ist eine Platzierung im Mittelfeld sicher. Im letzten Wettkampf können die Spohler sich Platz 3, 4 oder 5 der Tabelle sichern (Stand 24. März). Die 3. Frauenmannschaft musste häufig die Personalsorgen der 1. und 2. Mannschaften auffangen und konnte so selten in gewohnter Aufstellung antreten. Trotzdem konnte die Saison erfolgreich beendet werden. Die Damen schafften den Klassenerhalt. Die 4. Männermannschaft des Vereins wird von der Männer 4 Mannschaft in der Landesliga gestellt. Hier wirft eine eingeschweißte Truppe zusammen, die alle mindestens 65 Jahre alt sind. In dieser Liga wird auch direkt während des Saisonverlaufs der Landesmeister ausgeworfen. Dieses Jahr war in dieser Liga alles sehr eng. Am Ende erreichten die Spohler mit nur einem Punkt Rückstand auf Platz 1 und 2 einen tollen dritten Platz. Bei der Jugend gingen die Spohler mit zwei Mannschaften an den Start. Die weibliche A-Jugend hat leider kaum Wettkämpfe durchführen können und die Saison ist aktuell auch noch nicht offiziell beendet. Die männliche D-Jugend konnte die Saison mit dem 3. Platz beenden und zeigte eine gute Leistung über die gesamte Saison.

Spohler Frauen scheitern knapp im Finale
Beide Jugendmannschaften sind aktuell Kreismeister des Kreis 4 Waterkant. Sie treten am 2. April bei den Landesmeisterschaften an. Zusätzlich darf der Spohler Boßelverein eine männliche A-Jugend und eine weibliche E-Jugend als amtierende Kreismeister zu den Landesmeisterschaften schicken. Bei den Senioren holten sich die Männer 2 (alle Werfer sind mindestens 45 Jahre alt) den Kreismeistertitel und dürfen am 3. April bei den Landesmeisterschaften unter Beweis stellen, was sie können. Finale knapp verpasst Im Laufe der Saison findet parallel ein Pokalwerfen statt. Die Spohler gingen mit je zwei Frauen- und Männermannschaften an den Start. Die 2. Männermannschaft musste sich in der zweiten Runde dem BV Specken geschlagen geben, die 2. Frauenmannschaft schied gegen Abbehausen in der 2. Runde aus. Die beiden ersten Mannschaften des Vereins konnten sich weiter behaupten, sodass Spohle kurzzeitig vom Doppelpokalfinale träumen konnte. Im Halbfinale trafen die Männer dann auf den bekannten Landesliga-Konkurrenten Kreuzmoor-Bekhausen und verpassten ganz knapp, um nur acht fehlende Meter, den Finaleinzug. Die Frauen hingegen brachten den Einzug in das Finale nach einer deutlichen Führung an der Wende beim KBV Waddens am Ende mit nur noch einigen Metern Vorsprung ins Ziel. Am 13. März war dann der Tag des Pokalfinales. Die Spohler Frauen trafen auf den Landesliga Konkurrenten Schweinebrück. Erst eine Woche vorher warfen die Mannschaften im Ligabetrieb gegeneinander und Spohle musste sich mit 12 Schoet deutlich geschlagen geben. Begleitet von vielen Zuschauern legten beide Mannschaften im Finale einen tollen Start hin und zeigten gute Würfe auf der Hintour mit der Gummikugel in einem ausgeglichenen Wettkampf. Kurz vor der Wende bauten die Schweinebrücker Frauen ihre bis dahin knappe Führung auf zwei Schoet aus. Beide Mannschaften zeigten, was in ihnen steckt, wobei die Friesländerinnen immer eine etwas konstantere Leistung brachten. So konnten die Schweinebrücker die Führung weiter ausbauen und gewannen am Ende mit drei Schoet. Die Spohler Frauen sind aber auch mit dem am Ende gerechtfertigtem 2. Platz zufrieden.

25.03.2022
Spohle Männer V souverän Kreismeister

22 Wurf Vorsprung

In den ausgeführten Rundenwettkämpfen der Kreise
Ammerland/Waterkant konnte sich keine der anderen Mannschaften gegen unsere Jungs aus Spohle durchsetzen. Einzig Altjührden-Obenstrohe hielt in Leuchtenburg mit. Letztendlich fehlten dort nur 43m zum Tagessieg. Durch Ihre guten Leistungen bei jedem der Wettkämpfe sind die Spohler letztendlich verdient Kreismeister geworden. Bei den am 02.04.2022 stattfindenden Landesmannschaftsmeisterschaften  im Kreisverband FRW in Astederfeld/Bredehorn wird ab 13.30Uhr der Landesmannschaftsmeister auf der Strecke 2 - Tarbarger Landstraße ausgeworfen.
Wir wünschen unseren Jungs gutes Gelingen!

Zum erfolgreichen Team gehören:
Hajo Wilken, Manfred Ötjen, Friedhelm Hemken, Frerk Timmermann und Heinrich Siemen - Es fehlt Horst Lammers






11.04.2022
Jahreshauptversammlung 2022

Der Vorstand des Boßelvereins ‘‘He löppt noch‘‘ Spohle e.V. lädt alle ordentlichen Mitglieder und alle Ehrenmitglieder zu seiner diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung am 11.04.2022 in den Spohler Krug ein. Um zahlreiche Beteiligung der Mitglieder wird gebeten.

Tagesordnung

·        Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden und Feststellung der Beschlussfähigkeit
·        Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2020
·        Jahresbericht des 1. Vorsitzenden über das abgelaufene Jahr
·        Bericht der Spielleiter/innen und der Jugendwarte
·        Bericht des Kassenwartes
·        Bericht der Rechnungsprüfer
·        Entlastung des Gesamtvorstandes
·        Neuwahlen:
·        1. Vorsitzender
·        Erweiterte Vorstand
·        Schriftführer
·        Internetwart
·        Passwart
·        1. Jugendwart
·        2. Vorsitzender
·        2. Jugendwart
·        Kassenwart
·        Pressewart
·        Rechnungsprüfer
·        Anträge
·        Verschiedenes
·        Termine

Anträge sind bis zum 04.04.2022 in schriftlicher Form an den Vorstand zu richten.
Wir freuen uns auf Eure rege Teilnahme!

Der Vorstand

15.03.2022
Spohlerinnen gehen im Finale leer aus

Als Schlusslicht der Landesliga verkaufte sich Spohle gegen den Tabellenzweiten gut. Bei den Männern verhalf die Holzgruppe Kreuzmoor/Bekhausen zum Pokalerfolg.
Die Boßelerinnen des BV Spohle haben die Überraschung im Finale des Landespokals verpasst. Die Ammerländerinnen mussten sich in Bekhausen dem Team aus Schweinebrück mit 0:3 geschlagen geben. Bei den Männern triumphierte Kreuzmoor/Bekhausen mit 4:0 über Schweewarden.
Spohle - Schweinebrück 0:3. In der Landesliga hatten die Schweinebrückerinnen beide Spiele überdeutlich mit 12:0 und 13:0 gewonnen. Im Pokalfinale hielt das Schlusslicht gegen die zweitplatzierten Friesländerinnen aber gut mit. Auf der Hintour lagen beide Mannschaften lange gleichauf, erst bei der Wende konnte sich Schweinebrück auf drei Schoet absetzen. „Dann lief es immer besser und wir haben nicht nachgelassen. Bis zur Autobahnbrücke konnten wir unseren Vorsprung sogar auf fünf Schoet ausbauen“, freute sich die Schweinebrücker Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs über den Sieg. Für die Spohlerinnen war der Finaleinzug bereits ein großer Erfolg. „Wir haben mit der Gummikugel gut mitgehalten und sind am Ende noch einmal ein bisschen herangekommen. Da war es allerdings schon zu spät“, sagte Spohles Tomke Pieper. Für die Spohlerinnen war es nach 2014 die zweite Finalpleite gegen Schweinebrück.
Nach dem Finale im Landespokal endet für die Boßeler an diesem Wochenende auch die Punktspielsaison.
Interessant wird es vor allem in der Landesliga der Frauen. Am 14. Spieltag sind die Meister- und Abstiegsfrage noch offen. Halsbek und Schweinebrück kämpfen im Fernduell um den Titel. Im Abstiegskampf sind noch mehrere Teams gefährdet.
Für Spohle warfen: Kirsten Hemme, Mana Pieper, Jannemarie Stigge, Mareike Langerenken, Helen Heinen und Christina Kohlwes
Kreuzmoor/Bekhausen - Schweewarden 4:0. Auch bei den Männer trafen im Finale zwei Landesligisten aufeinander. Den Unterschied machte am Sonntag die Holzgruppe. Bereits zur Wende hatte sich die Holzgruppe der Gastgeber einen großen Vorsprung erspielt. Am Ende des Wettkampfs gewannen die Holzkugelwerfer aus Kreuzmoor mit vier Schoet. „Mit der Holzgruppe haben wir nicht die erhoffte Leistung gebracht“, sagte Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese. Besser machte es die Gummigruppe der Wesermärschler, die einen Vorsprung von 17 Meter ins Ziel brachte. Kreuzmoors Mannschaftskapitän Matthias Gerken war zufrieden: „Insgesamt war es ein starker Wettkampf von beiden Seiten. Wir haben nicht nachgelassen.“

15.03.2022
Fünf Ammerländer stehen im EM-Kader

Bei den Junioren ließ Aaron Heinen aus Spohle noch einmal aufhorchen. Hendrik Rüdebusch hat sich in drei Disziplinen einen Startplatz für den internationalen Wettbewerb gesichert.
Mit dem sechsten und damit gleichzeitig letzten Durchgang der Boßel-Championstour wurden die letzten Plätze im Kader der Friesensport-Europameisterschaft vergeben. Keine Veränderungen brachten die Wettkämpfe in Halsbek und Pfalzdorf in den weiblichen Klassen und der männlichen Juniorenwertung.
Die Kader
Die Europameisterschaft findet vom 26. bis zum 29. Mai in Schleswig-Holstein statt. Für den Friesischen Klootschießerverband (FKV) treten zwölf Männer, sieben Frauen, fünf Junioren und vier Juniorinnen mit der Eisenkugel an.
Die Männer
In Pfalzdorf sprangen Bernd-Georg Bohlken (Grabstede) und Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude) noch auf den EM-Zug auf. Rüdebusch hat damit die Qualifikation in allen drei Disziplinen geschafft. Den Tagessieg des letzten Werfens sicherte sich Bohlken. Mit 2450 Metern bei zehn Würfen schnappte sich der Routinier den Streckenrekord. Ebenfalls über 2000 Meter kamen Gesamt-Toursieger Ralf Look (Großheide, 2285), Stefan Siebolds (Burhafe, 2250), Jan-Ole Emken (Dietrichsfeld, 2159) und Hendrik Rüdebusch (2052). Kersten Coldewey aus Halsbek verpasste mit 1599 Metern die Punkteränge.
EM-Kader, Endergebnis
Frauen: 1. Anke Klöpper (Südarle) 82 Punkte, 2. Feenja Bohlken (Halsbek) 61, 3. Martina Goldenstein (Moordorf) 55, 4. Hannah Janssen (Blomberg) 45, 5. Kyra Gröne (Halsbek) 43, 6. Astrid Hinrichs (Schweinebrück) 38, 7. Chantal Bohlen (Schweinebrück) 32
Juniorinnen: 1. Neele Habben (Norden) 68, 2. Fieke Müller (Reepsholt) 67, 3. Imke Hiljegerdes (Halsbek) 50, 4. Fentje Rabenstein (Ostermoordorf) 44
Männer: 1. Ralf Look (Großheide) 58, 2. Stefan Siebolds (Burhafe) 43, 3. Manuel Runge (Kreuzmoor/Bekhausen) 37, 4. Tobias Djuren (Noord Norden) 36, 5. Simon Quathamer (Bredehorn) 28, 6. Jan-Ole Emken (Diedrichsfeld) 24, 7. Michael Mülder (Schirum-Leegmoor) 23, 8. Bernd-Georg Bohlken (Grabstede) 23, 9. Hendrik Schoolmann (Willmsfeld) 19, 10. Fabian Schiffmann (Südarle) 19, 11. Hauke Gerdes (Willmsfeld) 18, 12. Hendrik Rüdebusch (Vielstedt-Hude) 18
Junioren: 1. Marian Jahnke (Westeraccum) 59, 2. Aaron Heinen (Spohle) 58, 3. Hauke Roolfs (Südarle) 57, 4. Nils Andreesen (Ardorf) 53, 5. Hilko Krey (Eversmeer) 46
Die Frauen
Topwerferin Anke Klöpper aus Südarle fuhr mit 1383 Metern den vierten Tagessieg in Folge ein, gewann die Gesamtwertung und sicherte sich zudem in Halsbek den Streckrekord. Zweite wurde Astrid Hinrichs (Schweinebrück, 1196), vor Martina Goldenstein (Moordorf, 1167) und Kyra Gröne (Halsbek, 1162). Ihre Halsbeker Vereinskollegin Feenja Bohlken wurde mit 1138 Meter Sechste. Zarah-Marie Martens aus Petersfeld sammelte mit 1031 Metern noch einmal drei Punkte ein, verpasste einen Platz im EM-Kader aber.
Die Junioren
In der männlichen Jugendklasse schloss EM-Fahrer Aaron Heinen aus Spohle die Championstour mit einem Tagessieg ab. Der Zweite der Gesamtwertung setzte sich mit 1907 Metern durch und verwies Hauke Roolfs (Südarle, 1861) und Gerke Gerken (Rahe, 1858) auf die weiteren Plätze. Lukas Büsing aus Torsholt holte mit 1448 noch einmal drei Punkte.
Die Juniorinnen
Eine ganz starke Leistung von Gesa Hiljegerdes aus Halsbek wurde zum Abschluss nicht mehr mit einem EM-Ticket belohnt. Die Ammerländerin warf die Eisenkugel 1286 Meter weit, verpasste den EM-Platz aber um vier Punkte. Mit nach Schleswig-Holstein fährt Imke Hiljegerdes, die beim Abschlusswerfen auf Rang neun (1173 Meter) landete.

22.02.2022
Förderprogramm Anschaffung von Warnwesten für Boßelvereine

Der KreisSportbund Ammerland fördert im Rahmen der ihm für diesen Zweck aus Eigenmitteln zur Verfügung stehenden  Mittel die Anschaffung von Warnwesten für Boßelvereine. Die Richtlinie gilt für den gesamten Bereich des KreisSportBundes Ammerland.

1. Voraussetzungen
Vom KreisSportBund Ammerland wird für die Anschaffung von Warnwesten für Boßelvereine gefördert, wenn

1.1 der Verein ist mit mindestens einer Mannschaft am Straßenboßeln des Fachverbandes aktiv teilnimmt,

1.2 der Verein im laufenden Kalenderjahr noch keinen Zuschuss aus Mitteln dieses Förderprogramms erhalten hat,

1.3. die unter Punkt 3. aufgeführten Vorgaben des Antragsverfahrens eingehalten werden.

2. Bemessung der Zuschüsse
2.1 Für dieses Förderprogramm werden vom KreisSportBund Ammerland jährlich 1.600,00 € zur Verfügung gestellt.

2.2 Der Zuschuss wird vom KreisSportBund Ammerland festgelegt und beträgt in der Regel 50 % des Anschaffungspreises der Warnwesten (ohne Druckkosten für ggf. vorgenommenen Bedruck).

2.3 Die Verteilung der Mittel erfolgt nach dem Prinzip „first come, first served“.

2.4 Sind die Mittel für das laufende Jahr verbraucht, ist eine Förderung nicht mehr möglich.

3. Antragsverfahren und Durchführung
3.1 Die Anträge auf Förderung haben formlos mit Einreichung einer Originalrechnung zu erfolgen.

3.2 Die Anträge sind bis spätestens 01.12. des jeweiligen Jahres einzureichen, später oder unvollständig eingereichte Anträge werden für eine Förderung nicht berücksichtigt.

4. Inkrafttreten
4.1 Diese Richtlinie „Sicherheit im Heimatsport“ tritt durch Beschluss des Vorstandes des KreisSportbundes  Ammerland per sofort in Kraft und ist befristet bis zum 31. Dezember 2022.

22.02.2022
Förderung des Heimatsports Boßeln

Der Kreissportbund Ammerland bezuschusst die Anschaffung von Boßelkugeln durch Boßelvereine auf der Grundlage der nachstehenden Richtlinie im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

1. Voraussetzungen
Vom KreisSportBund Ammerland wird die Anschaffung von Boßelkugeln, bzw. deren professionelle
Aufarbeitung gefördert, wenn

1.1 der Verein mit mindestens einer Mannschaft am Straßenboßeln  des Fachverbandes aktiv teilnimmt,

1.2 der Verein im laufenden Kalenderjahr noch keinen Zuschuss aus Mitteln dieses Förderprogramms erhalten hat,

1.3 die unter Punkt 3. aufgeführten Vorgaben des Antragsverfahrens eingehalten werden.

2. Bemessung der Förderung
2.1 Der Zuschuss wird durch den Vorstand des KSB Ammerland im Oktober des laufenden Jahres nach den zur Verfügung stehenden Mitteln vergeben.


3. Antragsverfahren und Durchführung
3.1 Von den Vereinen ist ein formloser Antrag mit einer Rechnungskopie für die Beschaffung bzw. Aufarbeitung von Boßelkugeln bis zum 30.09. für das laufende Jahr formlos an den KSB zu richten.

3.2 Nach dem 30.09. erteilt der KSB an den Antragsteller einen schriftlichen Bescheid über die Höhe der Förderung.


4. Inkrafttreten/Gültigkeit
4.1 Diese Richtlinie tritt ab sofort in Kraft und ist bis zum 31.12.2024 befristet.

22.02.022
Mission doppelter Pokalgewinn gescheitert
Der Boßelverein Spohle dürfte mit gemischten Gefühlen auf das Halbfinale des Landespokals schauen. Während die Männer ihren Traum von der Titelverteidigung aufgeben mussten, feierte das Frauenteam den Finaleinzug.

Männer
Spohle - Kreuzmoor/Bekhausen 0:1. In der Landesliga konnte Spohle beide Partien gewinnen, jetzt drehten die Gäste den Spieß um. Am Ende lagen die Gäste mit acht Metern in Führung. Dabei schien die Partie zur Wende bereits entschieden. Die Wesermärschler führten bereits mit fünf Schoet. Spohle drehte auf der Rücktour aber auf. Es kam am Ende auf die letzten beiden Würfe an, die Kreuzmoor mit der Gummikugel jedoch verpatzte. Die Gummigruppe der Gäste kam mit 132 Metern Vorsprung (53 Wurf) ins Ziel, die Spohler erspielten mit der Holzgruppe 124 Meter (53 Wurf). „Es war ein sehr spannender Wettkampf bis hin zu den letzten Würfen“, sagte Spohles Mannschaftsführer Marcel Frerichs. Für Kreuzmoors Matthias Gerken wurde es am Ende viel spannender, als er es sich gewünscht hätte: „Die Gummigruppe hatte eine sehr starke Hintour. Am Ende haben wir es nochmal unnötig spannend gemacht und fast hätten wir den Sieg sogar noch aus der Hand gegeben.“
Im zweiten Duell setzte sich Schweewarden (Landesliga) überraschend deutlich mit 12:0 beim Favoritenschreck Neustadtgödens (Verbandsliga) durch.

Frauen
Waddens (Bezirksliga) - Spohle (Landesliga) 0:1. Die Ammerländerinnen retteten einen Fünf-Schoet-Vorsprung bei der Wende noch knapp ins Ziel. Am Ende betrug der Vorsprung der Gäste nur noch 38 Meter. Die Spohler Sprecherin Tomke Pieper war erleichtert: „Wir haben von Anfang an geführt und auf der Wende hatten wir fünf Schoet Vorsprung. Auf der Rücktour hat uns das Wasser auf der Strecke mehr zu schaffen gemacht. Vor der letzten Kurve hatten wir noch vier Schoet. Leider konnten die Gegner nochmal aufdrehen. Es hat aber noch gereicht.“ Die Gastgeberinnen haderten nach dem Halbfinal-Aus mit sich selbst. „Die Kugel von uns wollte nicht so auf die Rille. Erst mit der Holzkugel gelang uns gegen Ende des Wettkampfs ein guter Wurf nach dem nächsten“, sagte die Waddenser Mannschaftsführerin Nina Stoffers.
Das zweite Halbfinalspiel entschied der Landesligist Schweinebrück nur hauchdünn mit 1:0 beim Kreisklassisten Butjadingen. Die Gastgeberinnen hatten zudem Pech. Werferin Meike Ostendorf knickte beim Anlauf um und es fehlte eine Ersatzwerferin. „Da ich nur vier Werferinnen am Start hatte, konnte ich zum Glück Giesela Stuber aus der Altersklasse IV noch aus der Mittagsstunde holen. Sie hat eine gute Leistung gezeigt“, sagte Stollhamss Mannschaftsführerin Inka Haase.

Die Finalspiele
Die Finalpartien finden am 13. März in Bekhausen statt. Bei den Männern gibt es das Wesermarsch-Derby zwischen Kreuzmoor/Bekhausen und Schweewarden. In der Frauenklasse steht das Landesliga-Duell zwischen Spohle und Schweinebrück auf dem Programm.

17.02.2022
Weitere Anlaufbahn für Friesensportler

Um die Attraktivität des Heimatsports Klootschießen weiter zu steigern, möchte der Kreisverband Butjadingen das Leistungszentrum in Stollhamm um eine weitere Anlaufanlage erweitern.
„Das ist eine Supersache“, sagte Ralf Töllner über den Plan des Klootschießerkreisverbandes Butjadingen. Der möchte das im September 2020 eingeweihte Klootschießerleistungszentrum in Stollhamm um eine überdachte Anlaufbahn für Rundwerfer erweitern.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Bauwesen und Landwirtschaft war nicht allein mit seinem Lob für die Macher um den Kreisverbandsvorsitzenden Siegfried Hodel aus Burhave. CDU-Fraktionskollegin Claudia Cornelius betonte in der Ausschusssitzung, Butjadingen könne froh sein, „Leute zu haben, die diese Dinge engagiert umsetzen“. Die Einweihung der weltweit einmaligen überdachten Anlaufbahn für Klootwerfer vor knapp eineinhalb Jahren hat laut Töllner „Butjadingen schon bekannter gemacht“.
Kosten: 70 000 Euro
Auf der Westseite der vorhandenen 30 Meter langen Anlaufhalle soll ein 4,50 Meter breiter, knapp drei Meter hoher und ebenfalls überdachter Flachdach-Anbau erfolgen. Die Kosten schätzt Hodel auf 70 000 Euro. Die erste Halle hat einschließlich der elektronischen Weitenmessung 130 000 Euro veranschlagt. Ob in dem geplanten Anbau die Anlaufbahn mit einem Asche- oder Kunststoffbelag versehen wird, ist noch offen. Beide Beläge haben die Klootschießer getestet. Die gegenüber der vorhandenen Halle größere Breite ergibt sich aus der Abwurftechnik: Der Anlauf mündet in einen Rundwurf ein, ähnlich dem Diskuswurf.

Besuch des FKV-Vorsitzenden
Unterstützung bei den Bemühungen, „dass alle Vereine an der Küste regelmäßig zum Training zu uns kommen“, wie Siegfried Hodel in der Bauausschusssitzung in Burhave wünschte, erhielt er kürzlich vom Vorsitzenden des Friesischen Klootschießerverbandes (FKV), Helfried Goetz. Der neue FKV-Vorsitzende testete bei einem Besuch in Stollhamm selbst die Kunststoff-Anlaufbahn. Er werde, so sagte der Wittmunder Bürgermeister und ehemalige Auswahlwerfer des Landesverbandes Ostfriesland im FKV, in den Vereinen dafür werben, die ideale Trainings- und Wettkampfmöglichkeit in Stollhamm zu nutzen. Auf jeden Fall werde er mit Werferinnen und Werfern seines Heimatvereins Wiesedermeer die Reise nach Stollhamm antreten, versicherte er bei seinem Besuch.
Er habe immer im Hinterkopf gehabt, dass man auch etwas tun müsse für die Klootschießer, „die anders abwerfen“, erklärte Siegfried Hodel. Auf einem nassen Rasen würden Rundwerfer in kürzester Zeit den Boden „mächtig aufwühlen“, sagte er. Deshalb sei ein standfester Untergrund wünschenswert. „Kinder und Jugendliche schickt man nicht gleich übers Brett. Die brechen sich die Gräten“, nannte Hodel einen weiteren Grund für die ebenerdige Alternative zu dem Abwurf von einem Sprungbrett.
Insgesamt würden die Neubauten in Stollhamm die Bemühungen des Kreisverbandes Butjadingen dabei helfen, das Klootschießen „wieder in den Vordergrund zu schieben“, betonte der Kreisvorsitzende. Im Friesischen Klootschießerverband (FKV) sind die meisten Sportler beim Boßeln aktiv.

Zuschüsse
Auch eine Flutlichtanlage würde auch helfen, den Friesensport wieder attraktiver zu machen, meinte Hodel. Eine Anlage ist am Stollhammer Sportplatz für die Fußballer vorhanden, man müsste nur die Masten drehen. Denn Klootschießen werde vor allem im Winter ausgeübt, verwies der Vorsitzende auf die bei hereinbrechender Dunkelheit kaum sichtbare 475 Gramm schwere Kugel aus Holz mit Bleidurchschuss.
Den Ausschuss unterrichtete Hodel über die neuen Pläne, weil die Umsetzung auf dem gemeindeeigenen Sportplatz erfolgen soll. Der wurde dem Klootschießerkreisverband kostenfrei für zunächst zwölf Jahre überlassen. Zuschüsse erhofft sich der Kreisverband bei dem Erweiterungsbau aus dem EU-Förderprogramm „Leader“, von der Oldenburgischen Landschaft, der Raiffeisenbank Butjadingen-Abbehausen und der Lotto-Sport-Stiftung Niedersachsen. „Die war bei der ersten Anlage in großem Stil dabei“, berichtete Hodel von erfolgversprechenden Gesprächen mit der Landesstiftung.

11.02.2022
FKV-Boss macht große Augen

Helfried Goetz besuchte das Leistungszentrum der Klootschießer in Stollhamm. Er war schwer beeindruckt.
Er schaute genau hin – und war beeindruckt: Der Vorsitzende des Friesischen Klootschießerverbands (FKV), Helfried Goetz, hat jetzt das Klootschießer Leistungszentrum in Stollhamm unter die Lupe genommen. Er war begeistert von der überdachten Anlaufhalle für die Klootschießer. „Es wäre ein Traum, drei solcher Anlagen im FKV-Gebiet zu haben“, sagte er. „Noch eine im Norden Ostfrieslands und eine mitten im FKV-Gebiet.“
Goetz ist ein erfahrener Klootschießer. Er wirft für den KBV Wiesedermeer und unterzog der Anlage einem Praxistest. Anschließend bezeichnete er sie als eine absolute Bereicherung für den Friesensport.
„Jeder Werfer sollte mindestens einmal im Jahr hier vorbeischauen.“ Er werde im Verein Werbung für eine Trainingseinheit in Stollhamm machen, sagte er und lobte den Initiator Siegfried Hodel und dessen Mitstreiter.
Goetz staunte über die 30 Meter lange mit einem Tartanbelag versehene Anlaufbahn mitsamt der Kokosmatte. „Sie ist gelenkschonend. Die Verletzungsgefahr ist sehr gering“, sagte er. Außerdem könne man schnell Geschwindigkeit aufnehmen.
Neben der Anlaufhalle steht der Container mit der Messtechnik. Die Weitenmessung erfolgt elektronisch. Es wäre eine Überlegung wert, diese Technik im Jahr 2024 bei der Europameisterschaft in Neuharlingersiel einzusetzen, sagte Goetz.
Er war vom Gesamtpaket der Klootschießer-Anlage äußert angetan. Sie umfasst die Anlaufhalle, den Messcontainer, einen Sportplatz, eine Turnhalle und ein Gebäude mit sanitären Anlagen sowie einen Besprechungsraum. Das Gelände ist also ideal für Lehrgänge.
Planungen für eine neue Rundlaufbahn laufen schon. Die Anlauffläche wird mit einem Kunstrasen versehen. Es ist angedacht, dass sie später vielleicht auch noch überdacht wird. An der Anlaufhalle will man eine Ampel anbringen, damit die Bahnweiser sehen, wann der Wurf erfolgt.
Hinzu kommt noch der Wunsch nach einer Dränage. Der Sportplatz ist im Moment bei Regenfällen schnell knöcheltief. Mit einer Flutlichtanlage könnte man das Zeitfenster der Werfen im Winterhalbjahr bis in die Abendstunden öffnen.
Goetz ist für diese Ideen offen. Er will das Klootschießen wieder nach vorne bringen. „Wir wollen die Tradition nicht aufgeben, aber auch moderne Trainingsmethoden anbieten“, sagte er. Nur wenn man in der Breite gut aufgestellt sei, könne sich eine gute Spitze entwickeln.

13.01.2022
Klootschießer sehnen Feldkampf herbei

Zwölf Klootschießer aus der Wesermarsch und sechs aus Friesland sind für die beiden Feldländerkampf-Teams des Klootschießer Landesverbands Oldenburg (KLVO) nominiert worden. Das teilte Feldobmann Stefan Bruns nach dem Silvester-Klootschießen in Stollhamm mit. Stark: Ben Sanders aus Reitland und Dominik Köster (Langendamm-Dangastermoor) sind für die Jugend- und auch für die Männermannschaft vorgesehen. Bruns hob die Bedeutung des Duells zwischen den Landesverbänden Ostfriesland und Oldenburg hervor. Es gebe zwar Stimmen, die wegen Corona für einen Verzicht auf den Feldkampf plädierten. Dennoch solle unter den aktuellen Auflagen unbedingt versucht werden, die Feldkämpfe durchzuführen, sobald es Frost gebe, sagte er.
Absolute Priorität
Die Feldkämpfe seien die wichtigsten Wettkämpfe im Klootschießen und hätten absolute Priorität. Das Feldkampf-Gelände in Blersum (Kreisverband Wittmund) gebe aus seiner Sicht einen Feldkampf unter Corona-Bedingungen her. „Wir stehen bereit, als Gast die Kugel in Ostfriesland aufzuhängen.“
Nach seinen Angaben soll der Wettkampf an zwei Tagen steigen. Der Samstag soll ausschließlich der Jugend gewidmet sein, um diese zu stärken. Am Sonntag kämpfen die Männer um den Sieg. Beim bisher letzten Vergleich im Jahre 2018 in Stollhamm waren wetterbedingt beide Wettbewerbe an einem Tag durchgezogen worden. Damals setzten sich bei den Männern die Oldenburger durch, bei den Jugendlichen freuten sich die Ostfriesen über den Sieg. Davor hatte es im Jahr 2012 einen Dreifachtriumph der Oldenburger (Männer/Junioren/Jugend) in Utgast gegeben.

Die Feldkampfteams des Klootschießer Landesverbands Oldenburg

Männer:
Sören Bruhn (KBV Schweinebrück), Hendrik Rüdebusch (KBV Vielstedt Hude), Ludger Ruch (Mentzhauser TV), Bjarn Bohlken (KBV Grabstede), Detlef Müller (Mentzhauser TV), Stefan Runge (KBV Kreuzmoor-Bekhausen), Thore Bruns (KBV Waddens), Dominik Köster (KBV Langendamm-Dangastermoor), Ben Sanders (KBV Reitland), Michael Frels (Mentzhauser TV), Niklas Wulff (Mentzhauser TV).

Jugend:
Dominik Köster (KBV Langendamm-Dangastermoor), Ben Sanders (KBV Reitland), Kevin Duhm (KBV Schweewarden), Joost Völkers (Mentzhauser TV), Marvin Watermann (KBV Rosenberg), Lasse Cordes (KBV Büppel), Toke Loof (Mentzhauser TV), Devin Hillmer (Mentzhauser TV), Ben Quathamer (KBV Schweinebrück), Finn Borchers (Mentzhauser TV).
Positiv gestimmt
Stefan Bruns blickt positiv voraus. „Im Jugendbereich liegt die Favoritenrolle klar bei den Ostfriesen. Dennoch gehe ich von einem spannenden Feldkampf aus, in dem wir sicher auch unsere Chance bekommen werden.“
Die Oldenburger Mannschaft bestehe zum Teil aus C-Jugendlichen, denen er aber eine sehr starke Entwicklung bescheinigt. „Angeführt von Dominik Köster und Ben Sanders werden wir um jeden Meter kämpfen“, sagte er.
Bei den Männern bekleide das Oldenburger Team die Favoritenrolle. „Die Jungs sehen das auch so und brennen auf den Feldkampf. Wir haben die historische Chance, in der Statistik auszugleichen. Die wollen wir natürlich nicht verstreichen lassen.“
Der Blick auf das Abschneiden in der EM-Qualifikation stimmt ihn optimistisch. „Die Jungs sind gut drauf, das lässt auf einen spannenden und starken Feldkampf hoffen.“

11.01.2022
Spohle träumt vom doppelten Pokalcoup

Die Boßelteams aus Spohle haben den Einzug in das Halbfinale des Landespokals perfekt gemacht. Die Männer setzten sich auf eigener Strecke im Landesliga-Duell mit 2:0 gegen Bredehorn durch, die Frauen zogen später mit einem 5:0 in Abbehausen nach.
Nur noch jeweils ein Spiel trennt die beiden Spohler Teams vom Pokalfinale. Für die Männer kommt es zu einem besonderem Heimspiel gegen den direkten Nachbarn.

Männer
Spohle - Bredehorn 2:0.
Die Mission Titelverteidigung geht in die nächste Runde. Im Duell der Landesligisten machte die Leistung mit der Gummikugel den Unterschied. In dieser Wertung setzte sich Spohle mit nur 48 Würfen (2,055 Schoet) durch. „Aufgrund der starken Leistung mit der Gummigruppen konnten wir uns durchsetzen“, sagte Spohles Keven Hoots. Ähnlich sah es Bredehorns Rene Rhye: „Spohle war einfach konstanter mit der Gummikugel.“ Da reichte es nicht, dass die Gäste mit der Holzkugel mit 68 Metern Vorsprung gewannen. Für Spohle warfen Marcel Frerichs, Mike Frerichs, Sascha Hemme, Markus Praß, Holger Folkens, Henning Heinen, Jens Stindt, Patrick Hattermann und Frank Müller.
DAS VIERTELFINALE IM ÜBERBLICK – DIE HALBFINAL-PAARUNGEN
Die großen Überraschungen blieben im Viertelfinale aus. Lediglich zwei klassentiefere Teams setzten sich in der Runde der besten acht Teams durch.
Bei den Männern warf Verbandsligist Neustadtgödens auf eigener Strecke den Landesligisten Reitland mit einem 1:0-Sieg aus dem Wettbewerb. Schweewarden (Landesliga) feierte einen ungefährdeten 6:1-Sieg bei Altjührden/Obenstrohe aus der Bezirksliga. Kreuzmoor/Bekhausen (Landesliga) setzte sich mit 6:0 in Waddewarden (Bezirksliga) durch.
Bei den Frauen sorgte Kreisklassist Stollhamm für eine Überraschung. Die Wesermärschlerinnen besiegten Reitland II (2. Kreisliga) mit 3:0. Landesligist Schweinebrück schlug Grünenkamp (Bezirksliga) mit 3:0, Waddens (Bezirksliga) gewann 4:0 in Esenshamm (Kreisliga).
Die Halbfinal-Partien müssen bis zum 30. Januar ausgetragen werden. Bei den Männern treffen Neustadtgödens und Schweewarden sowie Spohle und Kreuzmoor/Bekhausen aufeinander. In der Frauenklasse duellieren sich Waddens und Spohle sowie Stollhamm und Schweinebrück.
Nun kommt es zum Prestige-Duell der Spohler gegen Kreuzmoor/Bekhausen. Beide Teams treten quasi auf ihrer Heimstrecke an. Der Startpunkt ist jeweils auf der gegenüberliegenden Seite. Die Spohler beginnen am Leher Seepark und Kreuzmoor/Bekhausen beginnt am Dorfgemeinschaftshaus Bekhausen.

Frauen
Abbehausen - Spohle 0:5.
Der Leistungsunterschied von sechs Spielklassen war deutlich zu sehen. Vor allem mit der Gummikugel waren die Ammerländerinnen das tonangebende Team. „Mit der Gummikugel stellte sich recht schnell ein Vorsprung für uns ein. So konnten wir bis zur Wende bereits fünf Schoet erreichen“, sagte Spohles Tomke Pieper. Die Rücktour mit der Holzkugel erwies sich als schwieriger, die Spohlerinnen hatten Probleme mit der Beschaffenheit der Strecke. Am Ende feierte Spohle dennoch einen klaren Sieg. Für die Gäste warfen Vanessa Pieper, Kirsten Hemme, Tomke Pieper, Mana Pieper, Christina Kohlwes und Helen Heinen.
Im Halbfinale müssen die Spohlerinnen nun beim Bezirksligisten Waddens antreten. In der Favoritenrolle dürften allerdings erneut die Ammerländerinnen stehen, die im Liga-Spielbetrieb in der Landesliga werfen.

05.01.2022
Silvesterklootschießen 2021

Premiere mit ungeahnten Herausforderungen

Das Silvester-Klootschießen der Friesensportler aus dem Landesverband Oldenburg (KLVO) fand bis zum Jahr 2018 in Spohle statt. Insgesamt 32-mal. Am vergangenen Samstag stieg es erstmals im Klootschießer Leistungszentrum in Stollhamm. Dort soll die Tradition fortgesetzt werden. Beim Auftaktwerfen gab es indes Herausforderungen für die Veranstalter zu bewältigen.

Kaum Zuschauer
Das lag zum einen an den pandemiebedingten Auflagen. Es galt die 2G-Plus-Regel. Zum anderen spielte das Wetter nicht mit. Das Interesse der Käkler und Mäkler tendierte gen null.
Dennoch: Für die männlichen Werfer waren die Bedingungen top, profitierten sie doch von der überdachten Anlaufbahn. Aber auf der Außenanlage sah es anders aus. Der Sportplatz war nach den anhaltenden Regenfällen aufgeweicht und von Pfützen gezeichnet. Eine funktionierende Dränage ist nicht mehr vorhanden.
Die Klootkugeln schlugen durch die Grasnarbe einige Zentimeter tief und schräg in den Boden ein. Es war nicht immer leicht, die Kugel wiederzufinden.
Der Feldobmann des KLVO, Stefan Bruns, sagte: „Die Bahnbesetzung hatte alle Hände voll zu tun.“ Selbst der Metalldetektor kam zum Einsatz. Auch der KLVO-Vorsitzende Frank Göckemeyer staunte: „Ich habe den Platz noch nie so schwimmen gesehen.“ Göckemeyer ist auch Vorsitzender des gastgebenden KLVO Stollhamm.
Verbesserungen
Für die weiblichen Klassen war es auf dem aufgeweichten Platz unmöglich, optimal anzulaufen und mit dem Drehwurf gute Weiten zu erzielen. Deshalb gab es einige Würfe aus dem Stand zu sehen. Feldobmann Bruns betonte aber, dass der Verband schon über Verbesserungen nachdenke, während Göckemeyer sich bei den Helfern für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen bedankte.
Bruns meinte, dass sich während des Wettkampfes gezeigt habe, dass der Bau der Anlage in Stollhamm notwendig gewesen sei. Während der Vorbereitung zur Europameisterschaft müsse hier trainiert werden. Ähnlich sieht es der Butjadinger Kreisvorsitzende Siegfried Hodel. „Jetzt müssen wir diese moderne Anlage mit der elektronischen Weitenmessung zur Förderung des Klootschießens nutzen“, forderte er.
In Gesprächen mit den Kreisen, den Landesverbänden und dem Friesischen Klootschießerverband müssten Pläne für eine optimale Nutzung erstellt werden. Angedacht sei zum Beispiel, dass zeitnah Trainingsgruppen gebildet werden.

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